Die EngineDamals Richtungsweisend- heute Richtungsweisend. Die Anzahl der Polygone ist deutlich gesteigert worden. So soll die gesamte Engine 100 mal mehr darstellen können als ihr Vorgänger. Dies äußert sich vor allem in den hochauflösenden Texturen, den Spielermodellen und den weitläufigen, runden Landschaften. Auch das Partikel-System ist ein echtes Highlight. So kann Rauch und ähnliches vom wehenden Wind zerstäubt werden, Blut echt spritzen und vieles mehr. Desweiteren ist nun UT2003-Preview/Particles.jpg!ein ausgeklügeltes Physikmodell dank der sogenannten Karma-Engine vorhanden. Als Beispiel kann man hier rollende Fässer, Sterbeanimationen, Wind und Fahrzeuge anführen. Will man nun allerdings auch mal selbst eine Map, ein Mod oder ähnliches machen, so wird man auch nicht im Stich gelassen. Das Video-Tool Matinee, mit dem in der Engine Videos aufnehmen kann ist ebenso dabei wie der neue UnrealED, mit dem man komfortabel neue, polygonreiche Levels machen kann. Hierzu erstellt man zuerst die Form in einem 3D-Editor und kann danach diese importieren.
Die StoryEin Jahrhundert nach Teil 1: Gladiatorenkämpfe sind so populär wie nie zuvor! Einziger Unterschied: Diese Kämpfe werden nun nicht mehr von der Liandri-Bergbau-Gesellschaft veranstaltet, sondern von einem mächtigen Volk von Aliens, die die Erde überfallen haben. Ursprünglich als Bestrafung gedacht, nehmen nun nicht mehr nur die Sträflinge Teil, sondern auch die Aristokratie der Außerirdischen. Marketing ist alles. Der einzige Weg zu entkommen, ist ein Kampf auf Leben und Tod in der Arena mit diesen brutalen Gegnern.
Die GegnerEure Gegner variieren je nach Umgebung. So kämpft ihr in einer hellen, ägyptischen Welt vor atemberaubend schönen Pyramiden gegen pharaonen-ähnliche Wesen, in einer höllenähnlichen Landschaft gegen verrückte, genmanipulierte Menschen, gegen gefühllose Kampfroboter und noch weitere Feinde. Alles in allem sind dies dann 35 verschiedene Modelle, die euch an den Kragen wollen.
Der Singleplayer-ModusWar der vorige Teil des Spiels nicht unbedingt storylastig und taktisch, so versucht der Nachfolger dies besser zu machen. Vor allem die unterschiedlichen Werte der Mitstreiter bringen einen Hauch Rollenspiel-Flair ins Spiel. So habt ihr am Anfang noch relativ schwache Bots, die an eurer Seite kämpfen. Diese haben verschieden Werte wie -Taktik-Präzision-Geschwindigkeit- und so weiter. Je mehr Spiele ihr gewinnte, desto mehr Statistikpunkte könnt ihr bekommen. Dadurch verbessert ihr zum Beispiel die -Geschwindigkeit- eures Kumpanen, so dass dieser schneller laufen kann. Natürlich wurde auch die Bot-KI selbst wieder gesteigert. Gibt man ihnen nun Befehle wie Angriff, Verteidigung oder Deckung geben, so machen sie dies wirklich fast dynamisch mit. Man soll also kaum noch merken, dass es eigentlich nur computergesteuerte Wesen sind.
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