Die EngineMan kann wohl sagen, dass die Grafik von Unreal Tournament zur besten ihrer Zeit gehört. So kann sie viele hunderte Polygone auf einmal darstellen, ohne dass die Frameanzah allzusehrl in die Knie geht. Ein weiterer Pluspunkt ist die farbenfrohe Gestaltung der Levels. So können dutzende an unterschiedlichen, dynamisch leuchtende Lichter gezeigt werden, was mit der schönen Levelarchitektur kombiniert einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Wem die über 45 Level allerdings nicht genügen, der kann bequem auch seine eigenen Arenen mit dem beiliegenden UnrealED erstellen. Dies geht erstaunlich einfach von der Hand und zeigt rasch schöne Ergebnisse. Ja, man kann sogar noch weiter gehen, indem man sich durch die Scriptsprache U++ eigene Modifikationen erstellt.
Die StoryWie jedes gute Spiel hat UT auch eine Singleplayer-Story. Diese ist am ehesten mit den Gladiatorenkämpfen des alten Roms zu vergleichen. In erster Linie geht es nämlich darum, dass mehrere Gegner bis aufs Messer kämpfen und der Stärkste das Preisgeld bekommt. Im Spiel äußert sich das zum einen erstmal im Intro. Dort wird einmal ein kleiner Überblick über das Geschehen gegeben, wobei der Look sehr an Filme wie Blade Runner erinnert. Die Minengesellschaft Liandri veranstaltet diese Kämpfe auf Leben und Tod, die zwar nur virtuell, aber dennoch mitreissend sind. Natürlich geht es auch hier nur ums Geld. Ihr seid einer der Kämpfer, der sein Leben lang auf diese Herausforderung gewartet hat. Bist du bereit?
Der Singleplayer-ModusDieser Modus sollte eure erste Wahl sein, wenn ihr dieses Spiel zum ersten Mal spielt. Hierbei lernt ihr sämtliche Spielmodi und Waffen kennen. Ihr startet euer Spiel zueerst einmal als einzelner Spieler im DeathMatch und arbeitet euch von dort hoch bis zum Assault (mehr Infos gibt es weiter unten). Hierbei müsst ihr gegen sehr intelligent agierende Gegner antreten, die je nach Vorliebe von der BioRifle bis zum Raketenwerfer hin alles nehmen, um euch ungespitzt in den Boden zu stampfen. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es dann auch noch die Practice Saison, wo ihr wie im Multiplayerspiel alles beliebig konfigurieren könnt.
Solltet ihr nun den Singleplayermodus durchgespielt haben und auch das versteckte Model freigeschalten haben, so brennt ihr sicherlich schon darauf, endlich mal MENSCHLICHEN Gegnern eins auf die Hucke zu geben. Die MapsNatürlich wäre Unreal Tournament langweilig, gäbe es nur eintönige Levels. Dem ist allerdings nicht so, findet man doch reichlich Abwechslung vor. Dies reicht von dem metallischen Industrial-Style über den Ägypten-Look bis zum schrägen Science-Fiction-Level.
Dadurch sollte für jeden etwas dabei sein. Das Problem hierbei ist, dass UT über 45 verschiedene Levels beinhaltet, die zu beschreiben den Rahmen sprengen würden. Darum macht euch lieber selbst daran, die Levels zu erkunden und Spaß daran zu haben.
|